Frauen*-Arbeit ist Mehrwert und mehr wert! Gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit!

Die Lohnlücke zwischen Frauen* und Männern* beträgt bundesweit 22 Prozent, das heißt:
Frauen* bekommen genau oder mehr als  22 Prozent weniger Lohn oder Gehalt als männliche Erwerbstätige.
In Baden-Württemberg liegt die Lohn- bzw. Gehalts-Lücke (der sogenannte Gender Pay Gap) sogar bei 25 Prozent!

Das ist einsamer Spitzenwert im gesamten Bundesgebiet.
Empfinden Sie  das auch als erbärmlich für ein Autoland voller Erfinder und Tüftler? Wer hat diesen  Männern*, während sie bastelten und erfanden, die Wäsche gewaschen und das Mittagessen gekocht?

Altersarmut ist vor allem eines:  weiblich.
Warum?

Frauen* erbringen  nach wie vor den deutlich größeren Anteil an unentgeltlicher, weil nicht bezahlter oder unterbezahlter Sorge- und Pflegearbeit [Carearbeit]. Verständlicherweise bleiben Frauen* daher weniger Zeit und Kraft für eine Erwerbstätigkeit, Weiterbildungen, beruflichen Aufstieg, Leitungspositionen, berufliche oder private Netze und Netzwerke [Stichwort: Männer*bünde] usw.

Frauen* erhalten somit weniger Rentenanwartsschaftspunkte in der gesetzlichen Altersversorgung. An privates Vorsorgen oder Vermögensaufbau für Ihren Lebensabend nach einem weniger üppigen Leben – als es viele Männer* gesetzlich legitimiert haben (dürfen) – brauchen wir systemrelevanten, unsichtbar oder geringfügig oder unterbezahlten Mitbürgerinnen* nicht denken.
Frauen* mit Migrationshintergrund und/oder Handicap(s) finden sich in der Menge derer, die nach einem [männlichen] Versorger streben sollten [haha], in einer noch größeren Zahl wieder als uns deutsch-gebürtigen Staatsbürgerinnen* lieb ist.

Unser Land und unsere Gesellschaft brauchen daher dringend ein Umdenken!

Als LINKE fordern wir

  • einen höheren Mindestlohn & das Abschaffen prekärer Arbeitsverhältnisse
  • ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle
  • gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit sowie
  • eine gerechte Verteilung von Erwerbs- & Sorge-Arbeit sowie Zeit für ehrenamtliches, gesellschaftliches und gemeinwesenschaftliches Engagement sowie Sorge- & Pflegearbeit zwischen Frauen* und Männern*. 

#linksBWegt #EqualPayDay #MitmachMittwoch

Weitere Informationen:  www.equalpayday.de
Werden Sie Game Changer!

Game Changer sind mutige, kreative, moderne Macherinnen und Macher. Menschen, die aktiv, innovativ und kompetitiv sind. Sie sind Gewinnende im doppelten Sinne des Wortes: Sie gewinnen ihr Spiel und gewinnen andere für ihre Ideen. Zeigen Sie, dass auch Sie Game Changer sind: Nutzen Sie den “Ich bin Game Changer, weil …”-Generator und teilen Sie Ihr Foto und Statement für mehr Gleichberechtigung auf Twitter, Instagram, Facebook und Linkedin!

Die Autoflut eindämmem

Wer mal versucht, im Internet nach Autofreier Innenstadt zu suchen, wird feststellen, dass hier ein wahrer Kulturkampf ausgebrochen ist zwischen den beiden Haltungen “es soll sich möglichst nichts verändern” und “wir brauchen eine neue Mobilität” Dabei wird gern zu Zuschreibungen wie „Wunschdenken“ oder „Ideologie“ gegriffen und auch mit Überspitzungen gearbeitet, wie „gar keinen Autoverkehr mehr“.

Natürlich gehört die Tatsache des Klimawandels und die daraus resultierende Notwendigkeit unter anderem auch den Autoverkehr drastisch zu reduzieren, mittlerweile zum festen Bestandteil des Allgemeinwissens.

Wir wissen um die gesundheitlichen Schäden durch Feinstaub und Lärm, um die Landschafts- und Naturzerstörung durch immer mehr Verkehrsflächen. Wir empfinden es nicht als Freiheit, wenn wir jeden Morgen und Abend über die B10 oder die Autobahn zur Arbeit und zurück kriechen und wir fühlen uns durch die absurde Vermehrung der fahrenden und vor allem stehenden PKW´s immer stärker bedrängt, übrigens alles Themen, die auch ein E-antrieb nicht ändert.

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Klimaneutralität bis 2035

Würde man die Lebensgewohnheiten der Bevölkerung in Deutschland auf die gesamte Erdbevölkerung übertragen, so benötigten wir 3 Planeten. Wir behandeln den Planeten so als hätten wir noch einen zweiten und einen dritten im Kofferraum.

Ursachen sind in unserer Region ablesbar: Freistehende EFH-Siedlungen, neue Gewerbegebiete und immer mehr Straßen fressen sich unaufhörlich in den Freiraum hinein. Böden höchster Fruchtbarkeit werden rücksichtslos mit Asphalt und Beton versiegelt. 3 von 4 Arbeitnehmer arbeiten nicht am Wohnort sondern pendeln. Nie gab es so viele Autos pro Einwohner wie heute.

Die Klimatische Veränderung erfolgt rasant. Wir leben in einer Heißzeit mit Extremwetter, wie Hagel und Starkregen und Trockenstress mit Bodenerosion besonders auf den Fildern. Hitzeinseln entstehen. Die Zahl der tropischen Nächte in den Städten steigt durch den hohen Versiegelungsgrad. Die Gesundheitsbelastung erhöht sich massiv. Der Wald leidet stärker den je. Nadelbäume wird es hier nicht mehr geben.

Kurzum: unser Wohlstandsmodell ist nicht nachhaltig und gefährdet unsere Existenz.

Das Zeitfenster für ein radikales Umsteuern schließt sich rasant, deshalb ist die Landtags- und Bundestagswahl so entscheidend! Wir LINKE wollen das Land auf die Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele verpflichten! 1,5 Grad sind nicht verhandelbar, denn jenseits dieser Schwelle geht die Klimakrise in eine unkontrollierbare Dynamik über. Unser Ziel als LINKE ist klar: Klimaneutralität bis 2035 „Klimaneutralität bis 2035“ weiterlesen

Gegen Flächenfraß aktiv werden

Vielfältige Diskussionen und zahlreiche Leserbriefe spiegeln den Protest gegen das geplante Gewerbegebiet Hungerberg (42ha) in Dettingen. In diesem Gewerbegebiet muss auch der geplante Gewerbestandort Bohnau-Süd (21ha) gesehen werden. Nun wird laut Regionalversammlung ein Gebiet gesucht, dass „für größere und ggf. emissionsträchtige Gewerbe- und Industrievorhaben geeignet“ ist.

Noch ist die Landschaft Hungerberg ein regionaler Grünzug. Laut Regionalplan sind „regionale Grünzüge größere zusammenhängende Freiräume für unterschiedliche ökologische Funktionen, für naturschonende, nachhaltige Nutzungen oder für die Erholung.“ Diese Einstufung ist berechtigt: Es verfügt über hohe Entwicklungspotentiale für Naturschutz und Naherholung. Laut amtlichen Einschätzungen sind die Böden im Gebiet von „hoher bis sehr hohe Bedeutung für die Erzeugung von Nahrungsmitteln“. Dazu kommt eine in Teilen sehr hohe Bedeutung für die Grundwasserneubildung. Zudem ist das Gebiet Kaltluftproduktions- und Kaltluftsammelgebiet für die Stadt Kirchheim. „Gegen Flächenfraß aktiv werden“ weiterlesen

Quartier der kurzen Wege

Management der Quartiere muss mehr sein, als Ehrenamtliche zu koordinieren. Für jedes Quartier benötigen wir ein Entwicklungskonzept, was Mobilität, Nahversorgung und soziale Teilhabe zum Inhalt hat. Das Quartierskonzept muss den Bürgerinnen und Bürgern in entsprechenden Bürgerforen im Quartier vorgestellt und ihnen Einflussmöglichkeiten darauf geboten werden. Hierzu ist ein übergreifendes Quartiersmanagement-Team in Kirchheim aufzubauen, welches die vorhandenen Netzwerke betreut, aber auch den Aufbau des Quartiersmanagements in den Stadtteilen betreibt. Die Versorgung im Quartier muss gewährleistet und Nachbarschaftsstrukturen müssen gestärkt werden. In jedem Stadtteil ist die Nahversorgung in fußläufiger Erreichbarkeit durch die Stadtverwaltung proaktiv zu sichern. Das gilt ebenso für die medizinische Betreuung.

Wenn Bewohner*innen mitmachen sollen, müssen sie mitentscheiden dürfen. So könnte man z.B. den Bewohnern ein Mitspracherecht bei Straßennamen und Bauvorhaben im Quartier einräumen. Es reicht nicht, wenn sie nur alle 5 Jahre den Gemeinderat wählen dürfen und sonst nur nach Belieben eingebunden werden. Ein Quartiersmanagement kann nicht allein durch Ehrenamtliche abgedeckt werden. Daher benötigen wir für die Quartiere bezahlte Quartiersmanager*innen, die vor Ort sind. „Quartier der kurzen Wege“ weiterlesen