Pressemitteilung

Gedenken reicht nicht, Atomwaffenfrei jetzt!

10. August 2015  Aktion, Position, Pressemitteilung

Gedenken reicht nicht, Atomwaffenfrei jetzt!
Gedenken ist so einfach, weil es schön unverbindlich sein kann.
Entgegen der Ankündigung der Bundesregierung sollen die in Deutschland verbliebenen US-Atomwaffen nicht abgezogen, sondern ab 2017 durch modernere ersetzt werden.
Der Krieg in der Ukraine und die Spannungen mit Russland zeigen jeden Tag, das Frieden nicht selbstverständlich ist. Hiroshima und Nagasaki mahnen, die Menschheit von der Geißel der Atomwaffen zu befreien.
Frau Oberbürgermeisterin Matt-Heidecker hat vollkommen recht. Jetzt müssen konsequente Schritte und ein konkreter Zeitplan zur Abrüstung folgen. Ansonsten verkommt das Gedenken an die Opfer in Hiroshima und Nagasaki zur scheinheiligen Geste.
Was spricht eigentlich dagegen, dass sich im Bundestag endlich eine Mehrheit für die Abschaffung der Atomwaffen findet? Linke und Grüne sind dafür. Mit der SPD könnte die Mehrheit bereits hergestellt werden. Wo bleibt die Initiative der Christen und Sozialdemokraten im Bundestag?
Heinrich Brinker, Kirchheim unter Teck

Was nun Herr Schwarz?

02. August 2015  Pressemitteilung, Überregional

Was nun Herr Schwarz?
Auf dem Presse-Foto zur Veranstaltung des Kirchheimer TTIP-Bündnis signalisieren Sie gemeinsam mit den drei Rednerinnen der Kundgebung auch die STOP TTIP Aktion zu unterstützen. Nur leider klafft zwischen der Präsenz auf dem Foto und Ihrem bisherigen Engagement eine große Lücke. Man hat von Ihnen überhaupt keine Position in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Vielmehr ist mir bekannt, dass Sie im Kreistag einen Antrag der LINKEN gegen TTIP abgelehnt haben. Außerdem habe ich nicht feststellen können, dass
Sie Kritik an der Landesregierung wegen deren Unterstützung von TTIP geübt hätten.
Aber nun verstehe ich Ihren Auftritt in Kirchheim so, dass Sie aktiv den Widerstand gegen TTIP unterstützen wollen, dass Sie unsere Initiative gegen TTIP im Gemeinde-, Kreis- und Landtag unterstützen
werden.

Oder war es doch nur Publicity vor den Landtagswahlen ?

Heinrich Brinker, Kirchheim unter Teck

If nothing goes right – GO LEFT

 

Am Abend des 09.07. 2015 hat die Ortsmitgliederversammlung der LINKEN ihren Landtagskandidaten Martin Auerbach, aktives ver.di- Mitglied, der seit 1998 als Jugend- und Heimerzieherin in einer diakonischen Jugendhilfeeinrichtung arbeitet, mit großer Mehrheit gewählt. Aus dem Kreis Freudenstadt war eigens Stefan Dreher, der 2013 als Wahlkreiskandidat für die LINKE beim Bundestagswahlkampf angetreten war, zur Unterstützung angereist. „Wir wollen es jetzt wissen …“ so führte er in den Abend ein. Ein hervorragendes Signal an die Wählerinnen und Wähler seien die Kandidaturen des Parteivorsitzenden Bernd Riexinger und von Stadtrat Hannes Rockenbauch in Stuttgart sowie der Stadträtin Gökay Akbulut in Mannheim.
Zum ersten Mal seit Jahrzehnten besteht die reale Möglichkeit, dass sich links von der Sozialdemokratie eine neue Kraft etabliert. Das sehr gute Wahlergebnis bei der Bürgerschaftswahl in Bremen von 9,5% und die guten Wahlergebnisse bei den Kommunalwahlen hier in Kreis im letzten Jahr zeigen deutlich, dass linke Politik und ein entschiedenes entgegen Stemmen gegen die neoliberale Politik und den Ausverkauf von Bund, Ländern und Gemeinden von den Wählerinnen und Wählern honoriert und unterstützt wird!
Hierzu braucht es eine besondere Kraftanstrengung aller Menschen die unzufrieden sind mit der Fortführung des Milliarden-Projekts „Stuttgart-21“, dem Stillstand unter der grünroten Landesregierung – siehe Gemeindereform, Kennzeichnungspflicht von Polizisten und dem Bildungsdrama. Von allein werden sich die Verhältnisse nicht ändern, aber der LINKEN kann es, mit Unterstützung von Verbänden, Initiativen und den Menschen auf der Straße gelingen, die Politik unseres reichen Bundeslandes nachhaltig zu beeinflussen, verändern und stärker sozial zu prägen.
Der in Berkheim ansässige Historiker Dr. Carsten Krinn, Vater von drei Kindern, wurde als Ersatzkandidat gewählt.

Stoppt die Nazis in Deizisau, im Kreis Esslingen und anderswo

24. Juni 2015  Allgemein, Kreis, Pressemitteilung

Stoppt die Nazis in Deizisau, im Kreis Esslingen und anderswo
Die Linke Kreis Esslingen solidarisiert sich mit dem Antifaschistischen Bündnis Kreis Esslingen und unterstützt das Bündnis aktiv.
Es ist unglaublich aber wahr: das Bündnis von Antifaschisten versucht in Deizisau auf Neonazi-Umtriebe aufmerksam zu machen und wird von der Polizei malträtiert. Statt, dass der Bürgermeister, Thomas Matrohs, die Initiative unterstützt, spielt er die Nazi-Aktivitäten herunter.
Dem demokratischen Bündnis wurde nicht mal ein Raum zur Verfügung gestellt, um auf die Umtriebe aufmerksam zu mach. Müssen erst Menschen verprügelt und getötet werden bis Rechtsradikale wahrgenommen werden ?
Die Linke Kreis Esslingen hat Hochachtung vor den Menschen, die den Rechtsradikalen Widerstand leisten und so den Anfängen wehren. Sie haben die Lehren aus der Geschichte verstanden und Sie Herr Bürgermeister ?

Heinrich Brinker, Die Linke Kreis Esslingen

Kreisräte der Linken lesen gegen Faschismus

19. Juni 2015  Aktion, Pressemitteilung

Kreisräte der Linken lesen gegen Faschismus

In Gedenken an Jene, die ihr Leben riskiert und verloren haben, weil sie in einem freien und friedlichen Staat leben wollten gestalteten die Kreisräte Peter Rauscher und Jochen Findeisen von den LINKEN einen sehr berührenden literarischen Vortrag gegen Krieg und Faschismus, den sie gemeinsam im siebzigsten Jahr nach der Befreiung von Hitler und Krieg am 17. Juni in Nürtingen vortrugen.

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LINKE unterstützt die Forderungen der streikenden Beschäftigten bei der Deutschen Post

19. Juni 2015  Aktion, Kreis, Pressemitteilung

LINKE unterstützt die Forderungen der streikenden Beschäftigten bei der Deutschen Post
Anlässlich des Streiks bei der Deutschen Post erklärt DIE LINKE. Kreisverband Esslingen ihre Unterstützung für die Forderungen der Streikenden. Heinrich Brinker, Vorsitzender der LINKEN im Kreis Esslingen fordert die Deutsche Post auf, endlich ein Verhandlungsangebot auf den Tisch zu legen, das die Arbeit der Beschäftigten wertschätzt:
„Es ist ein Skandal, wie die Deutsche Post sich in diesem Konflikt verhält. Sie gliedert befristet Beschäftigte in neu gegründete Billigtöchter aus, setzt Beamte als Streikbrecher ein und weigert sich, über die mehr als berechtigten Forderungen der Beschäftigten ernsthaft zu diskutieren. Die streikenden Beschäftigten haben daher unsere volle Solidarität.“
In den kommenden Wochen wird DIE LINKE. Kreis Esslingen mit Solidaritätsaktionen/Streik-Besuchen/Info-Ständen so z.B. am Freitag, den 19. Juni 16 Uhr auf dem Postplatz in Kirchheim unter Teck, auf die Situation bei der Deutsche Post aufmerksam machen und die streikenden Beschäftigten aktiv unterstützen.
Kontakt für Nachfragen: Heinrich Brinker, Tel.: 0171 4239869

DIE LINKE fordert: rote Karte für Blatter und Co

05. Juni 2015  Allgemein, Pressemitteilung

Die Ereignisse um die WM Vergabe haben auch einige Politiker auf den Plan ge-rufen. So erklärte Ex- Arbeitsminster Norbert Blüm (CDU), der sich unlängst auf einer Reise nach Katar von den dortigen (jämmerlichen!) Lebensbedingungen der Bauarbeiter, die aus den ärmsten Ländern Asiens kommen,informieren wollte: „Es ist ganz einfach, was ich fordere. Wenn der Fußball das Spiel bleiben soll, das alle lieben, dann lasst euch nicht von den Geschäftemachern wie FIFA das Spiel verderben. Dieser Blatter ist ein großer Geschäftemacher. Der hat mit Fußball so viel zu tun wie ich mit der Weltraumfahrt.“ Weiter erklärte er.“ „Wer die Fußballwelt-meisterschaft nach Katar vergeben hat, muss entweder eine Schraube locker haben oder bestochen sein. Das ist so ähnlich, als würde ich die Rodelweltmeisterschaft in der Sahara machen!“ Der ehemalige Werder Bremen Spieler Marco Bode wies unlängst darauf hin, dass im Fußball eine umfassende Kommerzialisierung voran schreite, die das Eindringen von Doping,Wettbetrug und andere Formen der Kri-minalität fördere. DIE LINKE hat erkannt, dass Sport kein Luxusgut ist, sondern für alle da sein sollte. Sport darf nicht vermarktet werden zur Maximierung der Profite derjenigen, die ohnehin schon (fast) alles haben. DIE LINKE tritt dafür ein, dass für den Sport und seinen positiven gesundheitlichen und sozialen „Mehrwert“ geeignete Bedingungen geschaffen werden müssen. Hierzu gehört es, Arbeits- und Lohn-bedingungen zu schaffen, die allen Bürgerinnen und Bürgern erlauben, aktiv Sport zu treiben. DIE LINKE tritt ein für Chancengleichheit sowie einen fairen, mani-pulationsfreien Sport , der auch im Einklang mit der Natur betrieben werden kann!